Responsible Innovation

Wie Solarstraßen die Welt verändern könnten

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Keine Schneeräumung mehr erforderlich

Solar Roadways – so heißt ein innovatives Konzept welches bereits seit 2006 auf seine Umsetzung wartet. Die Straße als Kraftwerk. Bei einem flächendeckenden Ausbau mit Solarmodulen könnte der gesamte Privat- und Nutzverkehr auf Elektroantrieb umgestellt werden. Jede Parkbucht wäre Tankstelle, wodurch das derzeitige Reichweitenproblem der Stromautos mit einem Schlag erloschen wäre.

Die großteils aus Recyclingmaterial hergestellten Elemente verfügen über Mikrochips und an der Oberfläche über flexibel programmierbare LED-Leuchten. Deren Funktion als Fahrbahnmarkierung naheliegend. Aber auch Baustellenkennzeichnungen könnten damit automatisch generiert werden. Sie könnten ebenso wunschgemäß per Software angesteuert und ausgegeben werden wie die Trennstreifen beim kurzfristigen Wechsel von Längsparkplätzen auf Schrägparkplätze oder, zum Beispiel bei Nebelgefahr, Warnhinweise und Tempolimits direkt auf der Straße anzeigen.

All die erzeugte Energie, die nicht für Fahrzeugantrieb und Leuchtdioden genutzt wird, soll wiederum in das reguläre Stromnetz gespeist werden und damit den Einsatz von Kohlekraftwerken, Erdölförderung und allen anderen weniger nachhaltigen Energiequellen stark einschränken – oder womöglich sogar überflüssig machen.

Denn nach den Berechnungen des Erfinders könnte das Dreifache des derzeitigen Stromverbrauchs der Vereinigten Staaten erzeugt werden, wenn das bundesweite Straßennetz mit Solar Roadways bestückt würde. Die Elemente sollen erst die Investitionen abzahlen und später, mit Abzug der Instandhaltungskosten, nahezu kostenlos Energie erzeugen. Außerdem entstünden tausende neue Jobs, die der entstehende Industriezweig erschaffen und erhalten soll.

Solar Roadways verspricht nicht weniger als die größte Revolution seit Straßen gebaut werden. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur müsste nur nach den heute technischen Möglichkeiten nachgerüstet und kein Stück Natur neu bebaut werden. Hier wird das geniale Konzept genauer beschrieben.

Auch wenn die Idee verheißungsvoll klingt, ist deren Umsetzung noch mit einigen Fragezeichen versehen. Beispielsweise beträgt die Fläche der US-Straßen rund 75.000 Quadratkilometer, für deren Bestückung man an die 5,6 Milliarden Panele benötigte. In Summe würde das 56 Billionen US-Dollar kosten. Auch stellt sich sich die Frage, wie leistungsfähig die Panele etwa auf Parkflächen oder stark befahrenen Straßen sind. Denn wenn der Großteil des Parkplatzes mit Autos verstellt ist, bleibt nicht mehr viel Fläche, die die Sonnenenergie aufnehmen kann. Und wie würde man verhindern, dass die Panele verschmutzen und dadurch keinen Solarstrom mehr erzeugen würden?

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Tesla Probefahrt

Heute hatte ich Gelegenheit bei einer Probefahrt mit dem seit kurzem auch in Europa erhältlichen Tesla Model S mitzufahren. Ein Freund von mir hatte im Internet von der Möglichkeit einer Probefahrt gelesen und sich kurzerhand angemeldet. Und da man zu einer Probefahrt auch noch einen Gast mitnehmen darf kam ich zu der Gelegenheit.

Trotz knapp fünf Metern Außenlänge und inklusive Rückspiegel fast 2,20 Meter Breite wirkt das Auto elegant, kompakt und sehr sportlich. Dabei ist es, dem Platz sparenden Elektroantrieb sei Dank, sehr alltagstauglich. Unter der vorderen Haube gibt es einen Kofferraum, und unter der weit öffnenden Schrägheckklappe einen zweiten.

Billig ist das Tesla-Model S nicht, in der empfehlenswerten Vollausstattung kann man mit einem Preis von rund 90.000 Euro rechnen.  Man erhält dafür die Variante mit besonders hoher Reichweite, bis zu 500 Kilometer schafft das Model S mit dem erweiterten Akkupack. Nun, so lange durften wir leider nicht fahren, eine Runde um den Ring ging sich aber aus und obwohl der Tesla im Stadtgebiet natürlich nicht seine Kraft ausspielen konnte waren wir doch sehr von der enormen Beschleunigung (laut Datenblatt 4,4 Sekunden auf 100 km/h) begeistert.

Deren eigentliches Know-how ist nach Angaben des Verkäufers übrigens die Batteriesteuerung. Tesla greift für den Lithium-Ionen-Speicher auf gewöhnliche Zellen zurück, wie man sie in ähnlicher Form in Notebooks oder Smartphones findet. Mehrere Tausend davon sind im Wagenboden verbaut. Um den Besitzern wirklich jede Angst vor Verschleiß und Abnutzung zu nehmen, gewährt Tesla acht Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Sie gilt sogar, wenn der Kunde nicht regelmäßig bei den Inspektionsterminen auftaucht.

Bei einer prognostizierten Verdoppelung der Akkukapazität alle 5 Jahre und gleichzeitiger Halbierung der Preise für die Akkuzellen (derzeit machen sie fast 50% des Preises aus) kann man schon absehen wann Elektroautos auch für Normalverbraucher attraktiv werden. Bereits in 5-10 Jahren wird es wahrscheinlich performante und gleichzeitig normalpreisige Elektroautos geben, da bin ich ganz sicher.

Bedenkt man nun, dass das Tesla Model S erst der Anfang ist, sich also von diesem Punkt aus alle problematischen Parameter wie Gewicht, Preis und Infrastruktur zum Besseren entwickeln werden, dann sollten sich alle anderen Autohersteller schon heute Sorgen machen. So ein Auto entwickelt man nicht von einem Monat zum anderen, Tesla hat hier einen enormen technologischen Vorsprung.

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen einige Bilder zu machen die man hier in einem Album auf Flickr bewundern kann.

Sinnvoll schenken mit Laafi

sinnvoll schenken

Der Verein Laafi finanziert seit 1994 Gesundheitsprojekte in Burkina Faso, einer der ärmsten Regionen der Welt. Man arbeitet dabei mit lokalen Partnern aus den Projektdörfern zusammen, die die Projekte initiieren, umsetzen und zum Teil auch mitfinanzieren. Laafis Rolle ist es, gemeinsam mit den Projektpartnern Projektziele und -vorgangsweise festzulegen, für die Finanzierung zu sorgen und Mittelverwendung und Zielerreichung sehr genau zu kontrollieren. Es geht so einfach zu spenden, sogar ohne dafür zu zahlen: Wenn man über diesen Link die Amazon Homepage ansteuert erhält Laafi 6% des Kaufpreises – ohne dass man selber mehr dafür zahlt. Da gibt es nun wirklich keine Ausrede mehr 🙂