Internet

Einigen Fakten zu MeWe

Im Dezember 2018 wurde MeWe als Nr. 1 im Bereich trending Social Apps im Google Play Store eingestuft. Die Social-Media-Plattform wächst täglich um 30.000 neue Mitglieder, und ihr jährliches Wachstum von 300 Prozent ist vollständig organisch – das Unternehmen schaltet (derzeit noch) keine Werbung. Nicht personalisierte Werbung wird es früher oder später geben müssen.

MeWe wird vom Erfinder des Webs, Sir Tim Berners-Lee, beraten und sein CEO, Mark Weinstein, ist ein führender Datenschutzexperte und Pionier der sozialen Medien. Hier ein Interview mit ihm vom vergangenen Mai:

Das schnelle Wachstum von MeWe ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Gegenreaktion gegen die weit verbreitete Zensur, permanente Datenschutzverletzungen und Menschenrechtsverletzungen bei Facebook, die angekündigte Schließung von Google+ und die jüngsten Richtlinienänderungen bei Tumblr.

Die Mitglieder sind durch die “Privacy Bill of Rights” des Unternehmens geschützt, die die vollständige Kontrolle über das, was sie teilen, und das vollständige Eigentum an ihren Inhalten und Daten gewährleisten soll. MeWes Nutzungsbedingungen (bitte lesen, das ist ausgezeichnete Transparenz) definieren klar und transparent die Regeln und Rechte der Benutzer auf der Plattform. MeWe wird gemäß den Betreibern “free forever” mit einem robusten Freemium-Erlösmodell bleiben und generiert schon heute Unternehmensumsätze aus MeWePRO, der kommerziellen Variante der Plattform für die innerbetriebliche Unternehmensnutzung.

(Noch) keine Werbung. Keine Spyware. Kein BS. Mitglieder sind #Not4Sale. MeWe hat alle Social Media Funktionen, die benötigt werden, um sich mit Freunden, Familie und Gleichgesinnten zu verbinden. Zu den Funktionen gehören MeWePages (kostenpflichtig), private und offene Gruppen, verschwindende Inhalte, benutzerdefinierte Kamera mit GIF-Erstellung, Live-Sprach- und Live-Videofunktionen, Sprachnachrichten der nächsten Generation, geheimer Chat Verschlüsselung (kostenpflichtig), persönliche Social Cloud (bis 8GB gratis, darüber hinaus kostenpflichtig), benutzerdefinierte Gruppenprofile und vieles mehr. MeWe ist in 10 Sprachen auf Android, iOS und für jeden Browser verfügbar. Umfangreiche FAQ beantworten zusätzlich noch wichtige Aspekte für die Nutzung von MeWe.

Mich findet man hier auf MeWe: https://mewe.com/i/michaelmrak

Nutzung von Social Media – Entwicklung seit 2016

MeWe, ein interessantes soziales Netzwerk

Bekannterweise fällt mit Google Plus im nächsten Jahr eine Social Media Plattform weg, die (im Vergleich zu Facebook) in Sachen Privacy nicht so extrem bedenklich ist. Mit MeWe gibt es seit rund 2 Jahren eine wirklich gute Alternative zu Facebook, welche durchaus einer näheren Betrachtung unterzogen werden sollte. Vielleicht ergibt sich hier ja die Möglichkeit der Datenkrake Facebook langsam den Rücken zu kehren.

MeWe ist ein soziales Netzwerk, welches keine Werbung anzeigt und keine Nutzerdaten weitergibt. MeWe kann über das Web oder über eine entsprechende App benutzt werden. Jeder Nutzer bekommt nach seiner Anmeldung 8 GB Cloud-Speicher für den Upload von Fotos und Videos. Weitere Social-Media-Features wie privater oder Gruppen-Chat, private und offene Gruppen, Live-Video und vieles mehr sind ebenso vorhanden.

Wer mehr Speicher als die kostenlosen 8 GB benötigt, kann sich für 4,99 Dollar pro Monat 50 GB zusätzlichen Speicher kaufen. Auch ein Secret Chat kann für 0,99 Dollar hinzugebucht werden. Weitere kostenpflichtige Möglichkeiten sind Custom Emojis für 1,09 Euro pro Paket oder MeWe Plus Seiten für 1,99 Dollar.

Im Web ist MeWe ähnlichen wie Facebook aufgebaut, so befinden sich am oberen Bildschirmrand folgende Tabs:

  • Zuhause
  • Chats
  • Gruppen
  • Seiten
  • Ereignisse
  • Suchfunktion
  • Benachrichtigungen
  • Profilbild

Mit Klick auf das eigene Profilbild oben rechts gelangt man zu seinem Profil, Kontakten, der eigenen Cloud, den Einstellungen, Feedback und zur Möglichkeit sich auszuloggen.

Im Profilbereich kann man den Heimatort, Beruf Unternehmen und diverse Infos von sich eingeben. Ebenfalls besteht hier die Möglichkeit, den persönlichen Link seiner eigenen MeWe-Seite über andere Social-Media-Kanäle zu teilen. Im Profil gibt man unter “Datenschutz und Teilen” an, ob das eigene Profil in MeWe-Search aufgenommen werden darf, ob anderen Kontakten erlaubt wird, den Kontakt zu sehen, oder ob von einem geteilte Beiträge weiter geteilt werden dürfen. In dieser Profilansicht sind alle eigenen bisherigen Beiträge chronologisch gelistet. Des Weiteren besteht hier der Zugriff auf die eigenen MeWe Kontakte, hochgeladene Fotos- und Videos sowie vorhandene eigene Gruppenmitgliedschaften. Mit vorhandenen Kontakten kann man hier direkt einen Chat starten.
Auch gibt es im Profil eine Status-Funktion, mit der man einen Statusbeitrag erstellen kann.

In den Einstellungen findet man die persönlichen Daten wie Passwort (verschlüsselt), E-Mail-Adresse, Zeitzone und Sprache. Weiterhin gelangt man hier zu den Datenschutzeinstellungen. Hier kann man angeben, für wen man sichtbar sein soll, wer einen kontaktieren darf, ob Kontakte mit dem eigenen Adressbuch synchronisiert werden sollen und ob geteilte Beiträge weitergeteilt werden dürfen.

Unter Benachrichtigung und Signale kann man auswählen, welche Benachrichtigungen gewünscht sind und ob diese mit oder ohne Ton angezeigt werden sollen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Einstellen eines eigenen Feeds. Der Feed ist unterteilt in Home Feed, Private Beiträge und Gruppen. Hier gibt man an, dass neue Beiträge immer am Anfang des Feeds gezeigt werden, oder auch neue Kommentare am Anfang des Feeds stehen. Auch für Gruppen gibt es noch eine Extraeinstellungen für die Benachrichtigung.

Im Zuhause-Tab werden auf der linken Seite die aktuellen Kontakte sowie deren Chat-Verfügbarkeit (online ist , wer einen grüner Punkt dort stehen hat) angezeigt. Hier kann man auch Freunde zu MeWe einladen, indem man ihnen einen Link sendet. Oder man durchsucht MeWe nach passenden Gruppen für sich. Auf der rechten Seite finden sich eventuell vorhandene Gruppenbenachrichtigungen sowie Bilder, welche auf deiner Seite geteilt wurden. Auch die Sprache, in der MeWe dargestellt werden soll, kann hier eingestellt werden.

Im Tab Chat findet sich der einen Messenger. Mit der MeWe-App (für iOS und Android) kann man die Chatfunktion dann ebenfalls nutzen. MeWe-Chat ist im Vergleich zu Facebook und Co. ein relativ sicherer Messenger mit verschwindenden Fotos und Videos.

Im Gruppen-Tab findet man alle Benachrichtigungen zu Gruppen die man abonniert hat. Hie kann man auch eigene Gruppen erstellen oder offene Gruppen durchsuchen.

Im Seiten-Tab bekommt man ausgewählte Seiten angezeigt. Die Seiten sind nach Unternehmen, Marken, Künstlern und Unterhaltung gegliedert. Man kann sich die Seiten anzeigen lassen und ihnen folgen oder auch deren Link auf deiner Seite weiter teilen.

Im Ereignisse-Tab befindet sich ein Kalender, welcher alle deine anstehenden Ereignisse wie Veranstaltungen, Geburtstage und andere anzeigt.

Die MeWe App stellt eine vollständige Nutzungsmöglichkeit auch vom SmartPhone sicher. Sie läuft stabil und ist intuitiv zu bedienen.

Ich denke, dass MeWe eine beeindruckende Alternative zum scheidenden Google Plus aber vor allem auch zur Datenkrake Facebook darstellt. Man kann eigene Gruppen gründen und moderieren. Für die einzelnen Gruppen gibt es auch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Weiterhin kann direkt in jeder Gruppe ein Chat mit allen Mitgliedern der Gruppe gestartet werden, so dass eine offene Kommunikation möglich ist.

Mich wird man auf MeWe jedenfalls zukünftig öfter antreffen, hier mein direkter Einladungslink: https://mewe.com/i/michaelmrak

[sgmb id=1]

App in the Air – Eine interessante App für Vielflieger

Die schon seit 2016 am Markt befindliche App bietet spannende Funktionen für Vielflieger. Auf den ersten Blick tut sich nicht viel wenn man die App starten. Nach dem Start landet man in einer Art Timeline, von der man eine Übersicht über alle aktuell eingegebenen Flüge erhält und von der aus man verschiedene Menüs und seinen Account aufrufen kann. Natürlich sind anfangs keine Flüge vorhanden. Und hier kommt die großartige Integration des Programms ins Spiel. Die App kann sich über Facebook, Google und iCloud auf verschiedenen Geräten vernetzen und dementsprechend alle Accounts syncen. Die Daten auf mehreren iOs, Android und Windows Mobile Geräten bleiben somit immer aktuell. Ein tolles Feature ist die Integration von TripIt, auch historische Flüge werden damit ebenfalls importiert.

Eine tolle Kartenfunktion und AR-Funktionalitäten (am besten ausprobieren) runden das Programm ab. Was aber stört ist der doch hohe Preis für die Zuschaltung der Premium Features. Dafür sind 30 Euro pro Jahr oder 55 Euro ohne Zeitlimit zu berappen. Diesen Preis ist der Mehrwert dann doch nicht wert.

Hier gibt es einen etwas ausführlicheren Bericht über das nette Programm.

Humin – das “intelligente” Adressbuch

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 23.39.52Natürlich ist die neu erschienene App Humin (für Android und iPhone) nicht wirklich intelligent. Sie täuscht Intelligenz aber aufgrund einer großen Datenbank ganz gut vor und speichert nicht bloß Mail-Adressen und Telefonnummern zu einem Kontakt ab, sondern kann sich auch Details merken, wie zum Beispiel wo man jemanden zum ersten Mal getroffen hat oder mit wem man einen Termin in seinem Kalender hatte.

Humin sortiert die Kontakte vom Prinzip her nicht alphabetisch, sondern „so wie der Mensch denkt“. Die App merkt sich, welcher Kontakt wie oft, wann und wo benutzt wurde und wo er eingespeichert wurde. Natürlich kann man aber auch nur nach dem Namen eines Kontakts suchen. Außerdem bindet die App soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn mit ein. Je nach Situation sortiert Humin die Kontakte dann angeblich anders. So muss man im Idealfall keinen Kontakt mehr suchen weil der jeweils aktuelle Kontakt immer ganz oben steht.

Funktionsbedingt greift Humin auf eine ganze Menge Daten zu. Adressbuch, Facebook, LinkeIn, Kalender, Ortungsdienste. Das ist sicher eine Herausforderung an den Datenschutz und wird von den Machern von Human auch explizit betont. Auf der Homepage von Humin findet sich eine Charta namens „Humin Rights“ welche beschreibt, was mit welchen Daten passiert. Auf der Homepage finden sich auch Links zu den jeweiligen App-Stores wo man Humin kostenlos herunterladen kann.

Ello – eine echte Alternative zu Facebook?

BN-ES961_ello09_G_20140926161348Keine Anzeigen, keine Klarnamenpflicht, kein Pornoverbot – und vor allem keine Werbung. Ello präsentiert sich anders als die großen sozialen Netzwerke. Der Marktführer Facebook stellt bekannterweise ab sofort seine Nutzerdaten auch Werbetreibenden auch außerhalb des eigenen Netzwerks zur Verfügung. Atlas nennt sich die dazugehörige Plattform. Dort kann zum Beispiel der Hersteller eines Energy Drinks gezielt nach jungen Menschen suchen, die auf bestimmte Sportarten stehen. Diesen Menschen wird dann Werbung zielgruppengerecht präsentiert, etwa in Sport-Apps, Blogs oder auf Websites.

Der größte Vorteil von Ello in diesem Zusammenhang: Es ist werbefrei. Es gibt keine Anzeigen, dafür aber viel viel Platz, um beispielsweise eigene Fotos zu posten. Ello wirkt sauber aufgeräumt aber auch sehr übersichtlich was den Umfang der Inhalte betrifft. Dies liegt aber sicher auch daran, dass Ello bislang nur spärlich bevölkert ist.

Die Ello-Macher wollen zukünftig mit optionalen kostenpflichtigen Zusatzfunktionen Geld verdienen. Beispielsweise sollen spezielle Funktionen angeboten werden, für die einige der Nutzer dann hoffentlich gewillt sich etwas Geld zu bezahlen.

Update: 15.12.2014: Seit heute bin ich drin, mal sehen wie sich dieses Netzwerk entwickelt https://ello.co/michaelmrak

tsu: Neues soziales Netzwerk beteiligt User an Werbeeinnahmen

tsuSo unwahrscheinlich es klingt, aber ein neues soziales Netzwerk namens tsu verspricht ein Belohnungssystem: Für jeden auf tsu geposteten Beitrag bekommt man, je nach Reichweite, einen gewissen Betrag gutgeschrieben. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken wie z.B. “ello” setzt man bei tsu auf Werbung. Das Versprechen an die User: Jeder kann, abhängig von seiner Beliebtheit und Reichweite, an den Erträgen durch die geschaltete Bannerwerbung mitverdienen, letztendlich erhält man für aktives Posten also ein Honorar auf Reichweitenbasis.Von den Einnahmen verteilt tsu rund 90 Prozent an die User und behält 10 Prozent für sich. Für hohe Werbeeinnahmen werden natürlich viele aktive User benötigt.

tsu ist ein neues Konzept. Die Plattform wird schon sehr ausgereift und eine iOS App gibt es auch dazu. Aber sich das Konzept durchsetzen wird? Das wird wohl die nächste Zeit zeigen, ich habe mich auf jeden Fall jetzt einmal dort registriert und freue mich über jeden, der meinen Family Tree auf tsu erweitert und sich über meine URL registriert: http://www.tsu.co/michaelmrak

Jetzt also auch Pinterest

Pinterest ist also auch bei mir angekommen, und es ist ein spannendes Onlineservice. Die Entwickler von Cold Brew Labs haben Pinterest auf die vordersten Ränge im Bereich Social Media katapultiert: nach Verweildauer liegt Pinterest in manchen Ländern nur noch hinter Tumblr, der großen Konkurrenz wenn es um das Inspirieren von Millionen geht. Worum geht es aber eigentlich bei Pinterest? Es ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), liken oder kommentieren. Mehr Erklärung macht keinen Sinn, einfach einen Account anlegen und ausprobieren, mir gefällt es 🙂

Ich bin unter folgenden Adresse zu finden: http://pinterest.com/michaelmrak/

Social Media erklärt in 3 Minuten

Zitat: Das Internet kann die Menschen wirklich revolutionär positiv verändern, durch die mediale Machtverschiebung der Gesellschaft vom Anbieter zum Nachfrager. Wieder einmal bin ich absolut der Meinung von Professor Kruse!

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o]

So funktioniert Social Media nicht (oder doch?)

Seit 26. Oktober ist er also online, der neue Facebook Auftritt von Werner Faymann. Mit Spannung habe ich erwartet, was auf der offiziellen Facebook-Seite des Bundeskanzlers der Republik Österreich passieren wird. Neben Werner Faymann soll dort auch ein Team von 9 Personen mit Statements, Fotos und Videos über die Aktivitäten Werner Faymanns in seiner Funktion als Bundeskanzler berichten. Heute ist der 31. Oktober, der Facebook Auftritt ist also seit 5 Tagen online und die ersten Statistiken sind eigentlich ernüchternd: Gerade einmal 3319 Fans haben sich mittels “gefällt mir” als Freunde der Seite deklariert. Das wäre an sich noch kein Drama, kombiniert man diese Zahl aber noch mit den gerade einmal 11 Postings (!), welche ausschließlich durch ein Team aus 9 Personen verfasst wurden, dann muss man sich schon die Frage stellen “wozu das ganze”?

Nun stellt die Quantität der Postings nur ein Kriterium für einen guten Social Media Auftritt dar, weitere wichtige Faktoren sind Authentizität und “Ehrlichkeit” im Sinne von wirklich persönlichen (oder zumindest persönlich wirkenden) Aussagen. Ein gutes Beispiel ist die Facebook Seite von Frank-Walter Steinmeier, auch dort glänzt man nicht mit Masse sondern mit passenden und regelmäßigen Beiträgen.

Was auf der Seite von Werner Faymann hingegen wirklich auffällt ist die teilweise sehr emotionelle und auch hasserfüllte Diskussionskultur, sehr oft an den geposteten Themen vorbei. Als Gründe dafür konnte ich im wesentlichen folgende Themenbereiche identifizieren:

  • fehlende Möglichkeit direkt auf der Wall der Seite zu posten, man kann seine Kommentare nur als Antwort auf ein Posting platzieren was zur Folge hat, dass es teilweise Postings mit 350 Antworten gibt welche aber komplett zerfleddert sind
  • nicht existierende Interaktion zwischen dem Kanzler und den Nutzern der Seite
  • sehr, sehr eingeschränkte Interaktion des 9 köpfigen Teams mit den Nutzern der Seite, man könnte auch von einer nicht existierenden Moderation sprechen. Klar, das ist auf einer Social Media Plattform ein zweischneidiges Schwert.
  • Fehlende Erklärung zu den kolportierten Kosten von EUR 180.000,- für den Social Media Auftritt im Ganzen. Eine Aufschlüsselung würde hier für mehr Transparenz sorgen.
Es macht für mich den Eindruck, dass Werner Faymann seine eigene Facebook Seite noch gar nicht zu Gesicht bekommen hat. Und das gefällt den Nutzern seiner Seite überhaupt nicht wie man an den dortigen Postings erkennen kann. Ob sich die Facebook Seite von Werner Faymann noch zum besseren wandeln kann? Ich habe keine Ahnung, aber ehrlich gesagt kein allzu gutes Gefühl.

Avaaz – Social Media für Menschenrechte

Avaaz ist eine US-amerikanische Stiftung und Internationale Nichtregierungsorganisation, die eine internetbasierte Beteiligungsplattform betreibt. Sie wurde im Jahr 2007 von dem britisch-kanadischen früheren UN-Mitarbeiter Ricken Patel und anderen Aktivisten aus dem Umfeld von Res Publica, einer progressiven US-amerikanischen Organisation, und von MoveOn, einer Vorfeldorganisation der US-Demokraten, gegründet.

Avaaz – bedeutet “Stimme” in vielen Sprachen Osteuropas, des Mittleren Ostens sowie Asiens – ging 2007 mit einer einfachen demokratischen Mission aufs Netz: Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt zu mobilisieren, um gemeinsam die Lücke zwischen der Welt, die wir haben und der Welt, die wir uns wünschen zu schließen. Früher mussten sich internationale Bürgergruppen und soziale Bewegungen für jedes einzelne Problem neu zusammenfinden, Jahr für Jahr und von Land zu Land, um die Reichweite aufzubauen, die etwas bewegen konnte.

Avaaz will möglichst viele Menschen verbinden, um in deren Sinne Einfluss auf internationale Themen zu nehmen. Die Bandbreite an Themen ist für eine Nichtregierungsorganisation relativ groß: sie reicht von Menschenrechten über Umweltschutz bis hin zur Verhinderung beziehungsweise Beendigung von Kriegen. Dabei strebt Avaaz an, drängende Themen, für die in der Bevölkerung bereits Interesse oder sogar eine Mehrheit besteht, gegen politische Führer durchzusetzen – daher auch die Namensgebung “Avaaz”: die Organisation will den Bürgern also eine “Stimme” geben.

Die jüngste Kampagne von Avaaz beschäftigt sich mit dem Nahostkonflikt, Ziel ist die Schaffung einer Zweistaatenlösung Israel/Palästina welche ja schon von vielen Entscheidungsträgern der Politik  angestrebt wird. Leider gibt es immer noch viele reaktionäre Kräfte auf beiden Seiten, die diese Lösung mit aller Kraft verhindern wollen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=6GLzKclAIRE?rel=0]