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    Guru ist tot

    Guru, einer der Miterfinder des Hip-Hop ist vergangenen Montag mit nur 43 Jahren an Krebs gestorben. Unter dem namen Gang Starr entwickelte Guru seit dem Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts diesen neuen Musikstil. Weniger politische Statments sondern vor allem sozial engagierte Texte zeichneten dieses Genre aus. International berühmt wurde Guru durch seine Reihe Jazzamatazz in welcher Jazz und Hip-Hop scheinbar problemlos ineinander flossen. Rest in peace Guru!

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    Mocky – Saskamodie

    Manch einer kennt diesen Mocky vielleicht noch von seinem Untergrund-Hit “Sweet Music” aus dem Jahre 2003. Damals noch eher Hip-Hopper mit elektronischen Einflüssen, ist heute (fast) alles anders. Saskamodie ist sicherlich Mockys reifstes und konsistentestes Werk. Fast scheint es, als habe er seine Richtung gefunden. Er und seine Mitstreiter sind großartige Musiker, das vermittelt jeder Ton, obwohl die Arrangements erfreulich unaufdringlich wirken. Musik für die Ohren: der Kanadier mit einem zukünftigen Klassiker des Retro-Pop.

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    Byard Lancaster – Its Not Up to Us

    Sicherlich nicht für den Genuß zwischendurch geeignet ist das Album “Its Not Up to Us” des amerikanischen Musikers Byard Lancaster. Diese ursprünglich im Jahr 1966 produzierte und 2003 auf CD neu aufgelegte Langspielplatte wurde von Byard Lancanster gemeinsam mit Jazzgrößen wie Eric Gravatt, Jerome Hunter, Sonny Sharrock und Kenny Spelle aufgenommen. Byard ist übrigens immer noch sehr aktiv, er arbeitet von Philadelphia aus, unter anderem mit David Eyges und der Band Fonksquish. Its Not Up to Us kann ebenfalls ohne DRM Fesseln über iTunes heruntergeladen werden.

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    Al Jarreau – Christmas

    Al Jarreau beweist wieder (immer noch) was er drauf hat. Sein unverwechselbarer Stil, mit dem er jede Musik fast bis zur Unkenntlichkeit verjazzen und “aufwerten” kann, wirkt sich auch ausgesprochen positiv auf die Titel dieses Albums aus. An Weihnachtslieder trauen sich nur sehr wenige Musiker heran, Al Jarreau ist dies aber nahezu perfekt gelungen. Für alle, die zur Weihnachtszeit etwas anderes als immer wieder Wham hören wollen stellt das Album Christmas eine absolute Kaufempfehlung dar. Bei mir zu Hause nicht nur am 24. Dezember zu hören ….

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    Leo´s Sunship – We need each other

    Ganz tief in der Plattenkiste habe ich gekramt um die originale LP von Leo´s Sunship auszugraben. Leider gibts dieses Album in Vinyl nur noch zu einem Liebhaberpreis. Der iTunes Music Store bietet We need each other jedoch in elektronischer Form zum download. Und also kleines Gustostückerl gibts hier ein passendes Youtube Video mit dem Titel Madame Butterfly. We need each other ist nicht nur hörenswert sondern verdient meiner Meinung nach in jeder gut sortierten Plattensammlung einen Fixplatz.

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    Kimiko Kasai – I Thought it was You

    Die Worldwide Show von Gilles Peterson bietet doch immer wieder Überaschungen! Nach fast 30 Jahren (!) habe ich heute wieder einmal die Nummer “I Thought it was You” von Kimiko Kasai gehört. Bekannt ist dieser Titel in der Originalinterpretation von Herbie Hancock. Die Version mit den Vocals von Kimiko Kasai ist hingegen eine wirkliche Rarität die ich hier sehr, sehr gerne vorstelle. Ist das nicht wirklich ein tolles Stück musikalischer Zeitgeschichte 🙂

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    Sade

    Sade, dieser Name steht für Musik, die irgendwo zwischen Film Noir, Bar-Jazz, sanftem Latin-Sound und Soul liegen. Mit einer Stimme, die nicht mit Ausdruck prahlt, sondern eher den Minimalismus zum Standard erhebt konnte Sade Adu in den 80er und 90er Jahren eine Reihe von Tophits landen welche auch heute ncoh gerne als Basismaterial für Remixes verwendet werden. Der Spiegel charakterisierte Sades Repertoir treffend als “Barmusik mit Niveau, schwarz, aber nicht zu inbrünstig, Soul, aber nicht zu heiß, Latin, aber nicht zu hektisch”, und dies sehen über sieben Millionen Menschen wohl genauso, denn so oft ging das Album “Diamond Life” über die Ladentheke und macht aus ihr einen gefeierten Star. Einige…

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    Maceo Parker – Roots and Grooves

    Bei Maceo Parker kann man auf eine Hörprobe beim Scheibenkauf verzichten. Seine Alben sind immer Spitzenklasse, so auch das neue Doppelalbum Roots and Grooves. Die erste der beiden CDs beinhaltet einige Klassiker, die natürlich hervorragend zu einer Big Band Besetzung passen. Einige Stücke sind ein Tribut an Ray Charles und werden von Maceo wunderschön gesungen. Auf der zweiten CD findet man bekannte Maceo Stücke aus früheren Alben, hier allerdings in Big Band Formation gespielt, was dem Ganzen wesentlich mehr Fülle und Power verleiht. Wer einen Querschnitt durch Maceo’s Wirken sucht, ist mit diesem Doppelalbum sicher sehr gut bedient. Kaufen!