Jetzt kommt Google+

Seit gestern hat Google seine Pforten für das neue soziale Netzwerk Google+ geöffnet. Zweimal hat Google es bereits erfolglos (mit Wave und Buzz) versucht, nun startet der Internetkonzern eine neue Offensive. Als Stärke des neuen Dienstes präsentiert der Konzern, dass die Nutzer Informationen immer mit ausgewählten Menschen teilen statt mit all ihren Onlinebekannten. Und das ist mir nicht nur aus beruflicher Passion sehr sympathisch. Bei Google können die eigenen Kontakte nun in sogenannte Circles (Kreise) eingeteilt werden. Familie, Arbeitskollegen, Gourmets oder HSV-Fans - jeder kann seine Bekannten und Verwandten so kategorisieren, wie er möchte. Auf Basis dieser Schubladen entscheidet der Nutzer dann, welche Informationen er mit wem teilt. Allerdings muß man über ein Google-Konto (mit @gmail.com oder @googlemail.com Mailadresse) besitzen, um Google+ verwenden zu können. Google Apps Konten werden derzeit noch nicht unerstützt. Dank des Betreibers des Googlewatchblogs verfüge ich bereits jetzt über Zugriff auf Google+. Gerne sende ich auch Einladungen zu Google+ aus, bei Interesse postet bitte eure Mail-Adressen in einem Kommentar zu diesem Artikel. Nach Möglichkeit bitte nicht nur die Mail-Adresse in den Kommentar, da diese sonst möglicherweise als Spam erkannt wird. Ich werde die Kommentare mit den Mail-Adressen in den kommenden Tagen dann auch wieder entfernen.

Übrigens, Andy Hertzfeld, der vor über 30 Jahren die Benutzeroberfläche des ersten Apple Macintosh gestaltete, arbeitet seit einigen Jahren für Google und durfte bei dem neuen Dienst zeigen wie eine soziales Netzwerk auch mit einer klaren und gut strukturierten Benutzeroberfläche aussieht. Im übrigen werden auch die anderen Google Services in den nächsten Wochen ein neues, klareres Design erhalten.

Weiterlesen

LinkedIn scannt bei jedem Besuch über 6.000 Browser-Extensions

LinkedIn scannt bei jedem Besuch über 6.000 Browser-Extensions

Microsofts Karrierenetzwerk betreibt verdeckte Überwachung im Browser – ohne Einwilligung, ohne Offenlegung, ohne Opt-out. Wer LinkedIn in einem Chromium-basierten Browser öffnet (also Chrome, Edge, Brave oder Opera), löst damit ein verstecktes JavaScript-Programm aus. Es durchsucht den Browser nach über 6.000 installierten Extensions, erstellt einen detaillierten Hardware-Fingerabdruck des Geräts, verschlüsselt die

Von Michael Mrak
KI-Skeptiker vereint euch? Die ungewöhnliche Allianz zwischen Silicon Valley und Populisten

KI-Skeptiker vereint euch? Die ungewöhnliche Allianz zwischen Silicon Valley und Populisten

An einem Februartag in Berkeley, Kalifornien, saß Senator Bernie Sanders mit den prominentesten KI-Untergangspropheten der Welt an einem Tisch. Eliezer Yudkowsky, Mitgründer des Machine Intelligence Research Institute, erklärte ihm, warum die Menschheit durch KI aussterben könnte. Sanders, bisher vor allem für seinen Kampf gegen Milliardäre bekannt, nahm die Warnung ernst.

Von Michael Mrak