Eric Clapton - Pilgrim

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Wenn Pilgrim ein Superlativ erfüllen kann, dann wohl als größter Streitmacher unter den Clapton-Fans. Dieses Album erschließt sich nicht beim ersten Hören, wirkt fast sperrig, langweilig, schläfrig. "Gott, wie uncool", denkt man, unwillkürlich und ohne es wirklich böse zu meinen. Schließlich ist es "SLOWHAND", der da spielt. Doch hat die Musik halt nichts modernes, sie "groovt" nicht. Nicht wirklich. Pech: Die Platte "schunkelt" oder "rockt" auch nicht. Sie ist soooo jenseits aller Sensation. Definitiv kein Hit.

Auch bei zweiten und dritten Hören weckt die Musik nur mäßiges Interesse. Man ist fast versucht, zu gähnen. Warum nur legt man die CD eigentlich immer wieder auf ? Seltsam !

Beim "zwölften Hören" stutzt man, plötzlich und unvermutet. Was ist das für herrliche, ruhige, fast meditative Musik ? Clapton ? Reaktion: "Ach ja, die habe ich ja mal gekauft". Auf einmal hört man bewußter zu.

Danach wird man süchtig. Nach der Tiefe, der Ruhe in dieser Musik, die (leise) Freude, Trauer und Schlichtheit vermittelt. Es steckt Kraft in dieser Musik ! Stärke ! Klingt seltsam, ist aber so.

Meine Empfehlung: Kaufen und wirken lassen!

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Von Michael Mrak