Ein Experiment namens Flattr

Flattr ist ein mit viel Sympathie und noch mehr Skepsis begleiteter Versuch des Piratebay-Mitgründers Peter Sunde, ein einfaches und faires Bezahlsystem für Online-Inhalte zu etablieren. Man meldet sich an und legt einen Betrag fest, den man monatlich grundsätzlich gewillt ist für Online-Inhalte auszugeben. Immer wenn man auf eine Website oder einen Blog stösst der einem gefällt und der Flattr nutzt hat man die Möglichkeit dies zu honorieren, indem man auf den Flattr-Button der jeweiligen Site klickt. Am Ende des Monats wird die vorher von einem selbst festgelegte Gesamtsumme auf die angeklickten Dinge verteilt. Wer 20 Euro ausgibt und zehnmal etwas geflattrt hat, spendet so je 2 Euro. Bei jemandem, der sich für 10 Euro im Monat entscheidet und hundertmal flattrt, ist jeder Klick auf den Knopf 10 Cent wert. Meine beiden Blogs sind auf jeden Fall jetzt testhalber über Flattr vernetzt, bin schon gespannt ob sich jemand findet, dem sie ein paar Cent wert sind. Ich gehe aber nicht davon aus, damit reich zu werden, zumal ich natürlich auch die Websites anderer Flattr Nutzer zukünftig gerne damit honorieren möchte. Die Idee finde ich gut, ob sie sich durchsetzt? Was meinst Du?

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Browser konsequent ausmisten

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Das Projekt „Just the Browser“ positioniert sich als bewusster Gegenentwurf zur zunehmenden Überfrachtung moderner Webbrowser. Ziel ist es, Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox konsequent auf ihre Kernfunktion zu reduzieren: das Anzeigen von Webseiten. Innerhalb weniger Sekunden werden mittels vordefinierter Richtlinien zahlreiche Zusatzfunktionen deaktiviert, darunter integrierte KI-Dienste, Autostart-Mechanismen, Shopping-Features,

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Wie künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt strukturell verändert

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Eine unlängst vom des KI-Anbieters Anthropic erstellte Studie wirft ein differenziertes Licht auf den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt: Im Gegensatz zur verbreiteten Annahme, KI würde vor allem Routineaufgaben automatisieren, zeigt die Analyse, dass KI-Systeme in der Praxis zunehmend auch anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Diese Verschiebung hat tiefgreifende Implikationen

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