DSGVO im Kontext transatlantischer Spannungen

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DSGVO im Kontext transatlantischer Spannungen

Ein von Michael Staudacher und mir verfasster Artikel argumentiert, dass das EU-US Data Privacy Framework 2026 keine verlässliche Grundlage für den transatlantischen Datentransfer mehr bietet, weil die vier tragenden Säulen (EO 14086, DPRC, PCLOB, FTC) seit Jänner 2025 erodiert sind und FISA 702 sowie der CLOUD Act einen hoheitlichen US-Zugriff auf Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und KI-Verarbeitung ermöglichen, dem Art 48 DSGVO praktisch nichts entgegensetzt. Als Konsequenz leiten die Autoren drei DSGVO-gestützte Hausaufgaben ab: vollständige Bestandsaufnahme nach Art 30, vorsorgliche Rückfallarchitektur über SCC nach Art 46 samt aktualisiertem TIA und eine dokumentierte, periodisch getestete Cloud-Exit-Fähigkeit (Art 32 DSGVO, Art 28 ff DORA).

Erschienen ist der Artikel unter dem Titel „DSGVO im Kontext transatlantischer Spannungen" in Dako – Datenschutz konkret 3/2026, S 56–58 (MANZ). Unter nachfolgendem Link kann der Artikel kostenlos heruntergeladen werden.

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