• Compliance

    Datendiebstahl verhindern mit dem Kill Switch am Smartphone

    Bis zu 26.000 Mobiltelefone werden jährlich in Österreich gestohlen. Aus diesem Grund hat das österreichische Innenministerium gemeinsam mit den größten heimischen Mobilfunkbetreibern (A1, T-Mobile, 3) die Awarenessaktion ”Schützen Sie Ihr Handy” gestartet. Im Rahmen einer Kampagne sollen Smartphone-Besitzer dazu gebracht werden, die sogenannte ”Kill Switch-Funktion” auf ihrem Gerät zu aktivieren. Mit der sogenannten Kill Switch-Funktion kann man gestohlene SmartPhones aus der Ferne über das Internet  sperren. Apple bietet seit langem diese Möglichkeit mit dem iCloud-Service “Mein iPhone suchen” an. Andere technische Möglichkeiten, wie etwa die Sperre der IMEI-Nummer (Geräte-Nummer) ist laut Innenministerium nicht mehr geplant, da zu umständlich und zu langsam. Die Chefs der Mobilfunkanbieter versicherten im Rahmen eines gemeinsamen Presseauftritt mit der Ministerin, dass sich Kunden in ihren…

  • Compliance,  Internet

    Ello – eine echte Alternative zu Facebook?

    Keine Anzeigen, keine Klarnamenpflicht, kein Pornoverbot – und vor allem keine Werbung. Ello präsentiert sich anders als die großen sozialen Netzwerke. Der Marktführer Facebook stellt bekannterweise ab sofort seine Nutzerdaten auch Werbetreibenden auch außerhalb des eigenen Netzwerks zur Verfügung. Atlas nennt sich die dazugehörige Plattform. Dort kann zum Beispiel der Hersteller eines Energy Drinks gezielt nach jungen Menschen suchen, die auf bestimmte Sportarten stehen. Diesen Menschen wird dann Werbung zielgruppengerecht präsentiert, etwa in Sport-Apps, Blogs oder auf Websites. Der größte Vorteil von Ello in diesem Zusammenhang: Es ist werbefrei. Es gibt keine Anzeigen, dafür aber viel viel Platz, um beispielsweise eigene Fotos zu posten. Ello wirkt sauber aufgeräumt aber auch…

  • Compliance

    Deutschland und Brasilien stellen UN-Resolution für Datenschutz vor

    Deutschland und Brasilien haben einen Entwurf für eine rechtlich nicht bindende UN-Resulution entworfen. Darin wird eine Stärkung des Datenschutzes und weniger Überwachung gefordert. Der Entwurf sieht vor, dass biespielsweise keine Metadaten mehr überwacht werden dürfen, z.B.  Angaben zu angerufenen Telefonnummern, Verbindungsdauer von Telefongesprächen oder Nutzungsdauer aufgerufenen Webseiten. Nach Ansicht der Verfasser lässt sich das Speichern derartiger Daten nicht mit dem Recht auf Meinungsfreiheit vereinbaren. Weder Unternehmen noch Geheimdienste sollten solche Daten festhalten dürfen. Die Verfasser regen auch an, dass ein spezieller UN-Beauftragter zu Datenschutzfragen installiert werden soll. Der Resolutionsentwurf wurde am Dienstag dem für Menschenrechte zuständigen Dritten Komitee der Vereinten Nationen in New York vorgestellt. Dieses will Ende des Monats…

    Kommentare deaktiviert für Deutschland und Brasilien stellen UN-Resolution für Datenschutz vor
  • Compliance

    Transparenz zu Behördenanfragen

    Behörden stellen im Rahmen offizieller Untersuchungen manchmal Datenanfragen über Personen. Die überwiegende Mehrheit dieser Anfragen bezieht sich auf strafrechtliche Fälle, wie z. B. Raubüberfälle oder Entführungen. In vielen dieser Fälle beziehen sich die Regierungsanfragen auf allgemeine Nutzerinformationen wie Name und Nutzungsdauer. Andere Anfragen beziehen sich auf Protokolle der IP-Adresse oder tatsächliche Kontoinhalte. Von folgenden nennenswerten Unternehmen habe ich entsprechende Hinweise über Datenanfragen gefunden: Apple AT&T Dropbox Facebook Google LinkedIn Microsoft Pinterest Twitter Yahoo Falls jemand gleichwertige Informationsportale von österreichischen Unternehmen findet bitte ich um Info und werde diese gerne hier ergänzen.

    Kommentare deaktiviert für Transparenz zu Behördenanfragen
  • Compliance

    Aus SOPA wird CISPA

    Anfang des Jahres gab es in den USA große Proteste gegen das geplante Anti-Piraterie-Gesetz SOPA (Stop Online Piracy Act). Große Seiten wie Wikipedia beteiligten sich am Widerstand und färbten ihre Seiten schwarz. Doch einige Kongressmitglieder in den USA geben nicht auf. Mit CISPA (Cyber Intelligence Sharing and Protection Act) gibt es einen neuen Gesetzesentwurf, der noch restriktiver gegen Cyber-Kriminalität vorgehen soll. Das Ziel des Gesetzesentwurfs ist die Bekämpfung von Online-Kriminalität. Mit dabei sind selbstverständlich so vage Formulierungen, die zu Maßnahmen wie eine verstärkte Echtzeit-Onlineüberwachung und natürlich wieder Netzsperren führen können. Mit Hilfe des Gesetzes könnten die Behörden Firmen wie Google, Facebook, Twitter und AT&T unter Druck setzen, Kommunikationsdaten ihrer Nutzer weiterzugeben. Es…

  • Buch,  Compliance

    Österreich wird am 1. April zum Überwachungs- und Polizeistaat

    Kein Scherz, leider trifft die Titelzeile völlig zu. Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Trotz vieler Kritik wurde die Umsetzung der EU-Richtlinie “2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Daten” in das österreichische Gesetz bereits im Frühling 2011 vom Nationalrat abgesegnet. Jedes Telefonat und SMS wird ab 1. April mitprotokolliert und sechs Monate lang gespeichert – als würde der Staat genau Buch darüber führen, wer einen Brief an welche Person schickt. Was genau müssen alle Serviceprovider ab 1. April speichern: SIM-Karte: Standort (dauerhaft) Telefonat: IMSI & IMEI der Geräte, Zeitpunkt, Dauer, Standort SMS: Sender, Empfänger und Zeitpunkt, Standort E-Mail: E-Mail Adressen und IP von Sender & Empfänger, Zeitpunkt Mobile Internetverbindung:…

    Kommentare deaktiviert für Österreich wird am 1. April zum Überwachungs- und Polizeistaat
  • Compliance

    Streik im Internet

    Wenn man heute die Seite der englischsprachigen Wikipedia öffnet sieht man dieses Bild. Die Macher der Enzyklopädie protestieren damit gegen das geplante US-Gesetz SOPA , welches zum Urheberrechtsschutz auch auch Netzsperren bzw. DNS-Blockaden vorsieht. Damit würde eine Zensur-Infrastruktur geschaffen, die auch für beliebige andere Zwecke einsetzbar wäre. Auch einige andere Onlinedienste schlossen sich der Aktion an. Google platzierte unter seinem Suchfenster den Link zu einer Onlinepetition gegen das Gesetz. Zwar wurde im US-Repräsentantenhaus die umstrittene Gesetzesvorlage vorerst auf Eis gelegt, vom Tische ist das Thema aber nicht. Und Während das US-Repräsentantenhaus über SOPA verhandelt hatte, verfolgt der Senat mit dem „Protect IP Act“ (PIPA) eine ähnliche Initiative, die ebenfalls Internetsperren…

  • Compliance

    Das geplante Anti-Piraterie-Gesetz SOPA

    Der vor allem von der Film- und Musik-Industrie unterstützte SOPA hat das Ziel, dass die US-Justiz ermächtigen wird, Webserver, die gegen Urheberrechte verstoßen, unzugänglich zu machen und sowie von allen Finanzierungsmitteln abzuschneiden. Internet-Provider sollten damit gezwungen werden können, Eingriffe im Domain Name System (DNS) des Internet durchzuführen, durch die betroffene Webseiten nicht mehr aufrufbar werden. Der Widerstand gegen SOPA hat sich in den letzten Wochen deutlich verstärkt, so hatten sich auch manche große Unternehmen bzw. deren Repräsentaten offen gegen SOPA zu Wort gemeldet. Bei Google, Amazon und Co. soll man sogar über ein zeitweiliges Abschalten der eigenen Services als Protest gegen die Gesetzesinitiative angedacht haben. Nun bekommt die öffentliche Kritik…

  • Compliance

    Facebook weicht wieder einmal die Privatsphäre auf

    Es ist wieder eimal so weit, Facebook schraubt erneut ohne Wissen der Betroffenen an den Einstellungen der Privatsphäre. Nunmehr erlaubt Facebook standardmäßig auch Nicht-Freunden Leute in Postings zu markieren. Bisher war das nur für Freunde und gelikte Fangeisen möglich. Angelehnt an Twitter kann man nun über das @-Zeichen einen Hyperlink zu einer Person erzeugen, die bei dieser auch auf der Pinnwand erscheint. Ähnlich ist das auch für Seiten möglich, mit denen man verbunden ist. Nun kann man das mit allen machen, auch wenn man nicht befreundet oder Fan ist. Wenn man das nicht will muss also wieder in die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook einsteigen um dies dort zu verhindern. In diesem…

  • Compliance

    Mit dem Chip automatisch Einträge auf Facebook tätigen

    Irgendwie klingt das für mich wie ein System, welches in der industrialisierten Landwirtschaft verwendet wird, z.B. um Kühe zu registrieren. Diese gehen mit ihrem Halsbandsender zum Futterautomaten und dann wird an den Zentralrechner übermittelt was, wieviel und wann gefressen wurde und wann gemolken wurde. Wie man unlängst im Standard lesen konnte, können Jugendliche auf der türkischen Maturamassenveranstaltung “X-Jam” vorformulierte Facebook-Berichte automatisch versenden lassen. Die Jugendlichen posten buchstäglich “im Vorbeigehen”: Ein in die von jedem hier zu tragenden Armbänder implementierter Funkchip sendet, wird er an über das Clubgelände verteilte Dockingstationen gehalten, automatisch ein Posting aus. Das poppt auf der Facebook-Pinwand des Bändchenträgers auf – und dadurch auch auf der “Neue Meldungen”-Seite…